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Chirotechnik

Chirotechnik vs. Chiropraktik

Chirotechnik ist eine Mobilisationstechnik, die direkt von der Chiropraktik abgeleitet und weiterentwickelt wurde. Der Unterschied zur Chiropraktik ist die absolute Sicherheit, da hier keine Manipulation, sondern nur eine Mobilisation stattfindet. Chiropraktiker zwingen den Knochen durch eine punktuelle Manipulation in seine ursprüngliche Stellung zurück. Wenn der Körper aber noch nicht bereit dafür ist, weil beispielsweise noch verkürzte Muskeln am Knochen ziehen, bringt diese Technik nicht immer den gewünschten Effekt.

Wie funktioniert Chirotechnik?

Bei der Chirotechnik einen Impuls auf die Kapselstrukturen aus um die Kapselmuster auszugleichen. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, dass der menschliche Körper sich immer vor Verletzungen schützen will. Eine bereits komprimierte Kapsel würde durch eine weitere Kompression verletzt werden. Um diese Verletzung zu verhindern, wird die Kapsel daher auf Druck mit Entspannung reagieren. Die selbe Regel gilt auch für gedehnte Kapseln. Eine gedehnte Kapsel würde durch Druck noch weiter gedehnt werden und reagiert daher mit einer Kompression.

Da sich die Kapselstrukturen im Zuge einer Chirotechnikbehandlung normalisieren können, ist es besonders wichtig, sich danach einige Minuten zu bewegen, damit sich der Körper selbstständig aufrichten kann. Dafür reicht im Normallfall schon ein kurzer Spaziergang.

Der "Knalleffekt"

Im Zuge einer Chirotechnikbehandlung kommt es oft zu einem Knacken. Viele glauben, dass dieses Knacken von den Knochen kommt, die verschoben werden. Allerdings entsteht das Knacken durch einen sogenannten Adhäsionsknall, der beim Lösen des Gelenkdrucks entsteht oder durch die "Explosion" von Sauerstoff aus den Gewebestrukturen.

Taping

Wie funktioniert Taping?

Jeder kennt vermutlich Bilder aus dem Fernsehen, bei dem Sportler Tapes in den unterschiedlichsten Farben tragen. Doch auch für normale Verspannungen außerhalb des Sportbereichs können Tapes hilfreich sein. Tapes werden unter einer gewissen Vorspannung auf der Haut fixiert und lösen anschließend eine Bewegung der Haut gegen das darunterliegende Gewebe aus. Bis diese Bewegung in die untersten Gewebeschichten vorgedrungen ist, kann es 1-2 Stunden dauern. Dieser ständige Reiz löst eine Aktivierung verschiedener Rezeptoren aus, die die Muskelspannung regulieren. Tapes wirken daher wie eine klassische Massage und werden daher sehr gerne ergänzend dazu eingesetzt.

Die Tapes die ich verwende, können bis zu 2 Tage getragen werden. Beim Abreißen der Tapes empfiehlt es sich, wie viele glauben, nicht vorher zu duschen, da Wärme die Haftung der Tapes verstärkt und das Abreißen schmerzhafter macht.

Tapes können bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:

  • Verspannungen & Muskelverletzungen
  • Schmerzen in Gelenken
  • Bandverletzungen
  • Lymphstau