Telefonnummer:

+4367763981026

E-Mail:

institut@massage-zimmermann.at

Öffnungszeiten

Di, Mi.: 7 Uhr – 17 Uhr

Wie entstehen eigentlich Verspannungen?

Verspannungen können durch unterschiedlichste Einflussfaktoren entstehen und uns den Alltag zur Hölle machen. Die wichtigsten Aspekte, die bei der Entstehung von Verspannungen eine Rolle spielen, sind:

Monotone Haltung und Bewegungsabläufe:
Unsere Muskeln sind da, um unseren Körper zu bewegen und um unsere Haltung zu ermöglichen. Aber auch sie brauchen mal eine Pause. Wer sich ständig in der selben Position befindet und keinen Ausgleich dazu hat, der bekommt schnell Schmerzen durch Verspannungen und Verklebungen. Besonders Menschen, die den ganzen Tag im Büro sitzen, sollten daher regelmäßig aufstehen und sich bewegen und dehnen. Personen, die immer die gleiche Bewegung machen müssen, sollten außerdem die nicht verwendeten Muskeln trainieren, damit kein Ungleichgewicht entsteht.

Falsche Ernährung:
Auch auf die richtige Ernährung sollte geachtet werden, wenn man keine Verspannungen bekommen will. Hier sollte man vor allem darauf schauen, nicht zu viele säurebildende Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Dazu gehört beispielsweise Fleisch, Kaffee, Limonaden, Käse und Fisch. Außerdem sollte man darauf achten genügend zu trinken. Die Folge einer säurehaltigen Ernährung und von zu wenig Flüssigkeitsaufnahme sind meist Schmerzen in den Gelenken und vor allem im Knie.

Stress:
Zu viel Stress im Alltag kann eine ganze Reihe von negativen Folgen nach sich ziehen. Dazu gehören leider häufig auch Rücken- und Nackenschmerzen. Dagegen ist es oft hilfreich sich durch Sport Ausgleich zu verschaffen. Sportliche Betätigung reduziert Stress und baut die Muskulatur auf, sodass weniger Verspannungen entstehen können. Außerdem sollte man versuchen öfter Ruhepausen im Alltag einzulegen, in denen man beispielsweise spazieren gehen kann. Auch Meditation ist für viele Menschen ein gutes Mittel um Stress abzubauen.

Verkühlung:
Vor allem im Sommer unterschätzen viele Menschen die Gefahr einer Verkühlung. Die Klimaanlage im Büro oder im Auto läuft den ganzen Tag, am See oder im Freibad trocknet man sich nicht richtig ab und behält die nasse Badehose an und am nächsten Tag spürt man es schon im Nacken oder im unteren Rücken. Daher sollten empfindliche Menschen im Sommer ein Halstuch benutzen, wenn sie die Klimaanlage einschalten oder das Fenster offen haben und nachdem man im Wasser war, sollte man die Hose wechseln, um sich nicht zu verkühlen.

Was kann ich selbst gegen Verspannungen tun?

Neben einer Massage kann jeder auch noch selbst etwas tun, damit Verspannungen reduziert werden, oder gar nicht erst auftreten:

Dehnen:
Sehr wichtig für eine geschmeidige Muskulatur ist sich regelmäßig zu dehnen. Vor allem Sportler haben oft verkürzte Muskeln und dabei kann es helfen, regelmäßig Dehnungsübungen zu machen. Meistens reicht es schon, die Muskulatur rund um die schmerzhafte Verspannung täglich 1-2 Minuten zu dehnen, um Verkürzungen beizukommen.

Topfen auflegen:
Wenn die Muskulatur sehr verspannt ist, entzündet sich das umliegende Gewebe häufig. Um diese Entzündung schneller verschwinden zu lassen, empfiehlt unter anderen die Ärztekammer einen Topfenwickel anzuwenden. Meiner Erfahrung nach funktioniert ein 40 prozentiger Topfen am besten. Diesen legt man 3-4 Stunden oder über Nacht auf die betroffene Stelle auf der Haut und befestigt ihn mit einem dünnen Tuch. Wird der Topfen trocken und bröselig, ist das ein Zeichen dafür, dass man eine Entzündung hat. Dann kann man den Topfenwickel solange täglich wiederholen, bis er nicht mehr trocken wird.

Sport:
Der beste Weg um langfristig Verspannungen in Schach zu halten ist ausgewogene Bewegung. Dabei kann uns Sport unterstützen, auch jene Muskeln zu bewegen, die man im Alltag nicht so häufig braucht. Man sollte es aber nicht übertreiben und zu viel oder zu intensiv Sport treiben, denn der Körper braucht nach der Aktivität eine Ruhephase, in der sich die Muskeln von der Belastung erholen können. Für die Beseitigung von vielen Verspannungen reicht ein moderates Muskeltraining oder eine andere sportliche Betätigung.

Einschmieren:
Wenn man es mit dem Sport doch etwas übertrieben hat, oder wenn man einfach nur eine Verspannung nicht wegbringt, dann helfen auch verschiedenste Salben dabei die Muskulatur zu lockern. Viele Salben haben eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung und helfen dem Muskel sich wieder zu normalisieren. Dabei ist es wichtig, nicht nur den Schmerz zu bekämpfen, sondern auch dessen Ursache. Dazu helfen meiner Erfahrung nach natürliche Salben und Cremes mit beispielsweise Arnika oder Kampfer am besten.

Faszienrollen & Tennisbälle:
Wer zusätzlich zur Massage zu Hause noch etwas tun will, um die Muskulatur zu lockern, der kann zur Faszienrolle greifen. Mit dieser Rolle kann man einfach 1-2 Minuten die betroffene Stelle und die umliegende Muskulatur massieren und sich so Besserung verschaffen. Man sollte jedoch bei einer Faszienrolle, die man am Rücken anwendet, beachten, dass in der Mitte der Rolle, dort wo die Wirbelsäule am Rücken ist, eine Einbuchtung sein sollte, damit man sich nicht langfristig die Wirbelsäule beschädigt. Man kann auch einen oder zwei Tennisbälle in einer Socke zusammenbinden, und die Muskulatur neben der Wirbelsäule massieren, indem man die Bälle zwischen Rücken und einer Wand auf- und abrollt.